PRESSE

Atelier Homestory

Rheinische Post, März 2017

 

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Ausstellung "Love Letters"

Ratingen 2015

 

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Linienbus-Gestaltung

Rheinbahn, Düsseldorf 2015

 

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SCALA-Monatsmagazin

ROT UND SCHWARZ

Presseartikel von Mai 2007

 

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Düsseldorfer Hefte: Ich bin viele

Presseartikel vom Februar 2008

 

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Foto: Achim Blazy

Versteckte Mythen in der Glut

( RP, Ratingen )

 

Müsste der Betrachter den neuen Zyklus von Lu Possehl in Worte fassen, so würde ihm „bewegend-dynamisch“ als scheinbarer Gegensatz über die Lippen kommen. Die Ratinger Künstlerin hatte zu einer Ausstellung im privaten Rahmen in ihr Haus eingeladen.

 

Anlass war die Präsentation neuerer Arbeiten, die die Künstlerin schlicht „ihre Schaffensphase in Rot“ nennt. In ihren rund 200 Werken, die innerhalb des letzten Jahres entstanden sind, finden sich versteckte Botschaften und uralte Motive der Kunst, gepaart mit expressionistischer Ausdrucksstärke, die nichts verhüllt, sondern offen präsentiert. Und bei manchen Werken kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, vor einer uralten kultischen Malerei zu stehen.

 

Tatsächlich kann der Betrachter bei näherem Hinsehen eine von Possehls grössten Leidenschaften in der körperlosen Hitze erkennen, die von den Bildern ausgeht. „Ich fühle mich sehr stark zum südlichen Teil der Erde hingezogen.

 

Die Kultur und die Mythen der Mexikaner, sowie der Brasilianer haben mich in meiner Kunst sehr stark beeinflusst“, erklärt die gebürtige Solingerin, die schon immer eine Vorliebe für die Wärme und Andersartigkeit verspürt hat. Hier wird jeder Betrachter unbewusst zum Psychoanalytiker und gleichzeitig zum Patienten. Denn Possehls Bilder lassen nicht den Hauch der sonstigen Aggressivität verspüren. Im Gegenteil: Alle Bilder sind vielmehr so komponiert, dass sie beruhigend und aufputschend zugleich wirken. Durch die teilweise dynamische, teilweise ruhige und ruhige Pinselführung spürt der Betrachter nicht die Distanz , die ein rein rot gehaltenes Bild sonst schnell hervorruft.

 

Christoph Stiehler


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: H. Rost

Ostthüringer Zeitung

 

In linearer Dynamik streben die Figuren, ob gemalt oder als Plastiken in scharfkantigen Umrissen nach oben, nach unten verjüngen sie sich. In den ausschliesslich Hochformaten lässt sich andeutungsweise ahnen, was sich unter Annäherung unterbringen lässt: Verstörung, Abstossung, Findung, Zuwendung, Berührung, Vereinigung, Durchdringung...

 

Phantasie und Zwischentönen des Für und Wider sind wohl nur jene Grenzen gesetzt, die aus der Erfahrung der Betrachter resultieren.


Westdeutsche Zeitung

 

In Einzel- und Gruppenausstellungen renommierter Häuser bewies die Künstlerin Vielseitigkeit im Material und Gestaltungswillen, sowie die Fähigkeit, Kunstströmungen früherer Kulturen produktiv in die eigene Arbeit zu integrieren. Fasziniert zeigt sie sich von den Symbolen anderer Nationen, in denen sie den eigenen Kulturkreis wiederentdeckt – auf der Suche nach der Einheit hinter den Gegensätzen.

 

Swantje-Britt Körner


Feine Adressen Düsseldorf

 

Die Ausführung der Skulpturen und Bilder hängt sehr von den Eindrücken ab, die Lu Possehl durch ihre Umgebung oder durch Reisen erfährt. Besonders in der Malerei der Künstlerin kann man einen deutlichen Einschnitt „vor Mexiko – nach Mexiko“ erkennen.

Vor ihrer ersten Mexikoreise waren ihre Acrylbilder eher zart in der Farbgebung, vorsichtig in der Pinselführung. Nach Mexiko ändert sich ihr Stil: Lu Possehl wird mutig, der Pinselstrich ist energischer, die Farben sind so kräftig wie nie zuvor. Aber das Land selbst und besonders die Kunst der alten mexikanischen Kulturstätten gaben ihren Bildern neue Impulse und bereicherten sie durch neue Symbole, Formen und Farben.

„Ich habe dort etwas erfahren, was mich ungeheuer fasziniert und gleichzeitig verändert hat. Die Inspiration der Erde, die Eindrücke dieses Landes waren neu und dennoch so vertraut, als ob ich sie schon gekannt hätte.“

 

Martina Peters

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:  DietrichJanicki

Kunst Aktuell

 

Stahl als Kunst im interkulturellen Dialog bedeutet für die Künstler, sich intensiv mit fremden Weltkulturen auseinanderzusetzen, sich ihnen vorbehaltlos zu öffnen, so weit als möglich in den Geist des Fremden einzudringen und aus produktivem, partnerschaftlichem Dialog neue Sinnformen zu entwickeln. Lu Possehl setzt in ihren Werken nicht den Primitivismus fort, sondern sucht nach Chiffren und Sinnbildern, die sie aus interkulturellem Dialog gewinnt.

 

 

 

 

 

 

Stahlmarkt

 

Die Schiffsreise zwischen den Kulturen und Kontinenten hat die Künstlerin dafür benutzt um ihre Stahlskulpturen in ein Spannungsverhältnis zu den Farben und Formen sowie Funktionen des 365m langen Erzfrachters zu setzen.

 

Auf der Suche nach ständig wechselnden Standorten für ihre Plastiken hat sie die Besatzung einbeziehen können, die nicht nur gern mitarbeitete, sondern auch mitdachte und mitfühlte.

 

 

 

 

 

 

Stahlreport

 

Der naive Betrachter kann förmlich spüren, dass es sich bei den chiffrenhaft und schlicht dargestellten Figuren um aus der Wirklichkeit herausgehobene Wesen handeln muss. Oxalá ist der Gott der Fruchtbarkeit und des Bodens, Jemanjá ist die Göttin des Meeres und des Wassers. Götter also, die in fast allen Mythologien eine wichtige Rolle spielen. Alte Motive und reizvoll fremde Formvorstellungen werden neu definiert und in einem modernen und trotzdem zeitlosen Umfeld – „als Beitrag zur kulturellen Toleranz“ (so Lu Possehl) – zur Diskussion gestellt.

 

 


Ausländische Presse:

 

 

 

 

 

TV Beiträge:

La Presse de Tunesie

Deutsche Welle

El sol de mexico (Titelseite)

Gazeta mercantil, Minas Gerais (Brasilien)

Hoje em Dia (Brasilien)

O Tempo (Brasilien)

 

Canal 22 (Mexiko)

Puc (Brasilien)

WDR